DRUCKEN

SVA schafft Anreize für Versicherung auf Krankengeld


23.01.2007

Generalversammlung beschließt Beitragssenkung

14.Generalversammlung_Foto1
Mit der Zusatzversicherung können sich Wirtschaftstreibende gegen einen krankheitsbedingten Einkommensentfall schützen. Als Leistungen werden Krankengeld bzw. bei einem Spitalaufenthalt Taggeld gezahlt. Bisher haben sehr wenige Versicherte von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht, da diese freiwillige Versicherung zu wenig bekannt oder auch nicht attraktiv genug war.

Die von der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) erarbeitete hervorragende Wirtschaftssituation lässt nun den Spielraum für den lang gehegten Wunsch der Wirtschaft nach einer Attraktivierung der Krankenzusatzversicherung zu. Bei der Generalversammlung am 22. Jänner wurde daher eine Änderung bei der Zusatzversicherung in der Krankenversicherung beschlossen, welche diese freiwillige Versicherung günstiger macht. Die Kosten werden — bei gleich bleibenden Leistungen — annähernd halbiert. Der Beitrag beträgt ab 1. April anstelle von 4,25 nur noch 2,5 Prozent der Beitragsgrundlage.

Das Krankengeld wird ab dem 4. Tag für maximal 26 Wochen ausbezahlt. Bei einer monatlichen Beitragsgrundlage von 2.000 Euro ergibt sich damit ein Monatsbetrag von 50 Euro. Bei Krankheit bekommen Selbständige pro Tag 40 Euro, bei Spitalsaufenthalten 53,33 Euro. „Bei dieser Verbesserung handelt es sich um einen ersten Schritt zu einem innovativen Modell einer Betriebsunterbrechungsversicherung, welche die SVA künftig anbieten wird“, so SVA-Obmann Leitl abschließend.