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SVA setzt positive Gebarung fort


13.01.2005

Der nunmehr vorliegende Jahresvoranschlag für das Jahr 2005 bestätigt den Erfolgskurs der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA). In der gewerblichen Krankenversicherung wird neuerlich ein Überschuss verzeichnet werden.

3,07 Milliarden Euro wird das Budget der gewerblichen Sozialversicherung im Jahr 2005 betragen. Davon entfallen 75 Prozent (2,3 Milliarden Euro) auf die Pensionsversicherung und 25 Prozent auf die Krankenversicherung, für die Gesundheit der Versicherten werden 762 Millionen Euro ausgegeben. Dazu kommt noch das Budget für das Bundespflegegeld in Höhe von 118 Millionen Euro. Diese Zahlen präsentierte der stellvertretende SVA-Generaldirektor Dr. Thomas Mück, für den die Erfolgsbilanz "nicht nur auf eine äußerst sparsame Verwaltung, sondern auch auf die in der gewerblichen Krankenversicherung bestehende Kostenbeteiligung und den - im Vergleich zum ASVG - höheren Krankenversicherungsbeitrag zurückzuführen ist."

Im Gegensatz zu anderen Krankenversicherungsträgern, die laufend mit Verlusten zu kämpfen haben, konnte in der gewerblichen Krankenversicherung in den letzten Jahren durchwegs eine positive Bilanz erzielt werden. Auch im Jahr 2005 ist ein positives Ergebnis zu erwarten.

In der gewerblichen Pensionsversicherung ist die Zuzahlung des Staates im Wege des Bundesbeitrages in den letzten Jahren ebenfalls zurückgegangen. Betrug dieser im Jahr 2000 noch 364,8 Millionen Euro, machte er im Jahr 2004 nur noch 244,3 Millionen Euro aus.