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SVA Leitl: Eine starke SVA arbeitet und kämpft für ihre Versichertengemeinschaft

Foto von der Generalversammlung

11.12.2015

Österreichische Selbständige können auf stabile Finanzen, Entlastung und maßgeschneiderte Leistungen vertrauen

Im Rahmen der jährlichen Generalversammlung blickte SVA Obmann und WKO-Präsident Christoph Leitl auf die Jahre 2014/2015 zurück und skizzierte die Schwerpunkte der Selbständigenversicherung für das kommende Jahr 2016.

„Die SVA muss verlässlicher Begleiter der heimischen Wirtschaftstreibenden sein, auf ihre Bedürfnisse mit maßgeschneiderten Angeboten eingehen und die Beitragsleistung fair und solidarisch gestalten. Auf dem Weg zum kundenorientierten Dienstleistungsunternehmen haben wir in diesem Jahr sehr vieles geschafft, dass entweder schon jetzt oder ab 1. Jänner 2016 für die Versichertengemeinschaft der SVA direkt spürbar ist“, so Leitl.

Bereits jetzt umgesetzt seien Leistungen wie das erfolgreiche Präventionsprogramm „Selbständig Gesund“, der Heizkostenzuschuss, die Überbrückungshilfe in wirtschaftlich schwierigen Situationen oder der zinsenfreie Aufschub der Beiträge für Neugründer.

„Mit 2016 wird die Mindestbeitragsgrundlage um über 40 Prozent gesenkt – das bringt vollen Krankenversicherungsschutz schon ab 1 Euro pro Tag. Selbständige mit geringem Einkommen sparen sich mit diesem Verhandlungserfolg der SVA gegenüber dem Gesetzgeber bis zu 283 Euro pro Jahr. Auch können die Beiträge künftig monatlich statt bisher quartalsweise gezahlt werden. Insgesamt wird die Beitragsleistung flexibler und kann abhängig von der wirtschaftlichen Situation individuell nach oben oder unten angepasst werden.“

All diese neuen Leistungen und Entlastungen fordern die SVA, zumal die Versichertengemeinschaft von Jahr zu Jahr größer wird. Waren 1999 noch ca. 360.000 Versicherte bei der SVA, so sind es mittlerweile rund 790.000 – mehr als doppelt so viele. „In den letzten Jahren wachsen wir konstant mit drei bis vier Prozent“, so Leitl.

„Um all das schaffen zu können, braucht die SVA gesunde und stabile Finanzen ohne Eingriffe des Gesetzgebers. Das Gesamtbudget der SVA betrug 2014 4,5 Mrd. Euro; davon entfallen auf die Pensionsversicherung 3,4 Mrd. Euro und auf die Krankenversicherung 1,0 Mrd. Euro. Das Pflegegeldbudget beläuft sich auf 140 Millionen Euro. Das macht die SVA vom Gebarungsvolumen her zum zweitgrößten Sozialversicherungsträger in Österreich. In der Krankenversicherung gab es 2014 einen Verlust in Höhe von 14,5 Millionen Euro, der ausschließlich auf die Abschöpfung des Bundes zurückzuführen ist“, erklärte SVA Obmann Leitl und weiter: „Im Jahr 2015 wurde diesem massiven Eingriff auf die SVA Gebarung ein Ende gesetzt. Damit ist die Fairness für Selbständige wiederhergestellt. Laut aktueller Gebarungsvorschau für 2015 ist auch wieder mit einem positiven Ergebnis zu rechnen und die SVA kann wieder ohne Eingriffe von außen, unabhängig und autonom als unternehmerische Sozialversicherung wirtschaften.“

„Eine starke SVA arbeitet und kämpft für ihre Versichertengemeinschaft.“ In diesem Zusammenhang bedankte sich SVA Obmann Leitl beim gesamten Management der SVA für die engagierte Arbeit sowie bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Unterstützung und Mitgestaltung des Reformweges, auf dem sich die SVA kontinuierlich weiterentwickelt.


SVA - Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft

Die SVA ist der Sozialversicherungsträger für Österreichs Selbständige und betreut als gesetzliche Krankenversicherung rund 775.000 Kunden, davon 390.000 aktiv Erwerbstätige, 146.000 Pensionisten und 239.000 Angehörige. Als gesetzliche Pensionsversicherung ist die SVA für 416.000 Versicherte zuständig.


Rückfragehinweis:
Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft
Daniela Klinser, MSc.
Pressesprecherin
Tel. Nr.: 05 08 08/3452 
E-Mail: daniela.klinser@svagw.at

Foto von der Generalversammlung

 

Foto (v.l.n.r.): Wilhelm Turecek, Alexander Herzog, Christoph Leitl, Josef Breiter