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Alzheimer Prävention

Es gibt zahlreiche Faktoren, die Alzheimer – eine Form von Demenz – begünstigen. Indem wir bewusst und gesund leben, können wir das Risiko dafür senken: Eine wesentliche Rolle bei der Vorbeugung spielen eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung.

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In Bewegung bleiben

Regelmäßige Bewegung ist in jedem Alter wichtig. Sie fördert die geistige Fitness und erhöht das körperliche Wohlbefinden. Von Yoga bis zu Pilates, Tanzen bis zu Laufen – alles stärkt die grauen Zellen. 

Genügend Wasser

Genug Flüssigkeit kann Bluthochdruck und durch Dehydration verursachte Verwirrungszuständen vorbeugen. Über den Tag verteilt werden zwei bis drei Liter Wasser empfohlen.

Die optimale Trinkmenge orientiert sich am Gewicht: mindestens 30 bis 40 ml pro Kilo Körpergewicht sollten zu sich genommen werden. 

Geistige Fitness

Wenn das Gehirn regelmäßig auf Trab gehalten wird, verringern wir das Demenz-Risiko. Lernexperten und Neurowissenschaftler verwenden gerne das Sprichwort: „Use it or loose it“. Mathematische Beispiele, Brettspiele, Bücher oder andere kreative Hobbies werden hier angeraten.

 

Ein Zusammenhang besteht gemäß Studien auch mit einer Verschlechterung des Hörvermögens – d.h. im Fall des Falles bitte rechtzeitig Hörgeräte nutzen.

Soziale Aktivitäten

Regelmäßiger Austausch mit anderen Menschen fordert das Gehirn auf eine ganz bestimmte Art und Weise. Soziale Aktivitäten tragen nachweislich dazu bei, das Demenzrisiko zu senken.  

Rauchen vermeiden

Rauchen ist ein wichtiger Faktor, der den Alzheimerprozess beschleunigt. Deswegen: am besten aufhören bzw. gar nicht erst anfangen. 

Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung – z.B. mediterrane Kost – schützt vor Alzheimer und anderen Formen von Demenz. Viel Obst, Gemüse, Fisch, Olivenöl und Vollkornbrot stehen beispielsweise bei der mediterranen Küche im Mittelpunkt – Käse, Butter oder Schweinefleisch wird hier nur in Maßen genossen.  

Frühzeitige Diagnostik

Je früher eine Demenzerkrankung festgestellt werden kann, desto eher können medikamentöse und therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden. Bei Verdacht bitte deshalb so bald wie möglich beim Hausarzt melden!