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Abwehrkräfte stärken

Besonders in kalten Jahreszeiten ist unser Immunsystem oft angeschlagen. Damit grippale Infekte und andere Erkrankungen keine freie Bahn haben, hier zehn Tipps um unsere Abwehrkräfte zu stärken:

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  1. Buntgemischte Kost
    Für ein funktionierendes Immunsystem braucht unser Körper viele verschiedene Vitamine und Nährstoffe.
    Die meisten Inhaltsstoffe sind durch eine ausgewogene Ernährung ausreichend gedeckt. Als besonders gut für die Immunabwehr gelten beispielsweise:
    • Brokkoli (hoher Vitamin-A-Gehalt)
    • Kohl (hoher Vitamin-C-Gehalt)
    • Karotten (hoher Vitamin-A- und Carotin-Gehalt)
    • Knoblauch (hoher Gehalt von Antioxidantien, Selen und verschiedenen Schwefelverbindungen)
    • Spinat (wirkt aktivierend auf das Immunsystem)
    • Zitrusfrüchte (hoher Vitamin-C-Gehalt)
    • Nüsse (hoher Vitamin-E-Gehalt)

  2. Sonne tanken
    Vitamin D ist sehr wichtig für unser Immunsystem. Einen Teil unseres Bedarfs decken wir über die Nahrung, einen anderen Teil stellt unser Körper selbst her. Sobald Sonnenstrahlen auf unsere Haut treffen produziert unser Körper selbständig Vitamin D. Da die Herbst- und Wintermonate besonders sonnenlichtarm sind, ist es gerade dann empfehlenswert den Vitamin D Vorrat aufzustocken.

  3. Bewegung
    Egal ob Laufen, Schwimmen oder Fahrradfahren, Bewegung tut uns allen gut. Das stärkt nicht nur Herz und Gefäße, sondern auch unsere Immunabwehr.
    Jedoch sollte man seinen Körper nicht überanstrengen, sonst erzielt man meist den gegenteiligen Effekt. Bei übermäßiger körperlicher Belastung steigt die Zahl der Abwehrzellen im Blut stark an. Entspannt sich der Körper danach wieder, fällt die Anzahl der Immunzellen allerdings unter den Ausgangswert vor der Belastung.

  4. Stress vermeiden
    Stress schwächt die Immunabwehr und fördert somit die Anfälligkeit für Infektionen.

  5. Trinken, trinken, trinken
    Ausgetrocknete Schleimhäute sind leichter angreifbar für Bakterien und Viren, da sie durch die mangelnde Feuchtigkeit nicht abtransportiert werden können. Auch das Trinken von grünem Tee wirkt stärkend für die Abwehrkräfte, da dieser eine Menge Antioxidantien enthält.

  6. Räume lüften
    Wie schon bei Punkt 5 angesprochen, sind trockene Schleimhäute suboptimal. Durch Heizungsluft werden diese ausgetrocknet. Deswegen: lüften! Am besten drei Mal täglich für ein paar Minuten. So wird die Luft feucht gehalten. Jedoch sollte man die Räume nicht zu sehr abkühlen, da Temperaturen unter 18 Grad (Immun-)Stress für den Körper bedeuten.

  7. Hände waschen
    Mehrmals tägliches Händewaschen stärkt zwar nicht das Immunsystem, senkt jedoch die Gefahr, dass Erkältungsviren in unseren Organismus gelangen.

  8. Wechselduschen
    Wechselduschen beleben, entgiften, verbessern den Blutkreislauf und sorgen für eine höhere allgemeine Leistungsfähigkeit. Während der Dusche einfach heißes und kaltes Wasser abwechseln – und zwar jeweils ein bis zwei Minuten lang. Je heißer bzw. kälter, desto besser (aber natürlich bitte nicht verbrennen).

  9. Zwiebellook
    Gerade bei dem jetzigen Wetter ist es gut, mehrere Schichten an Kleidung zu tragen – um für jede Temperaturschwankung gewappnet zu sein. Eine Schicht an Kleidung an- oder ausgezogen macht für die Gesundheit, besonders in dieser Zeit, einen großen Unterschied. 

  10. Zink
    Für einen guten Energiehaushalt und ein starkes Immunsystem ist auch Zink zuständig. Das Spurenelement ist in rotem Fleisch, Meeresfrüchten, Milchprodukten, Nüssen, Hülsenfrüchten oder Vollkornprodukten enthalten. Damit beugen wir Zinkmangel vor, der häufig ein Grund für eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte und Leistungsabfall ist.