DRUCKEN

Winterzeit: Hochsaison für Schnupfen, Verkühlung und Grippe

Gerade in den kalten Wintermonaten sind wir besonders anfällig: Einen Schnupfen bekommt man schnell, daraus wird oftmals eine Verkühlung. Die Grippe hat derzeit ebenso Hauptsaison.

Grippe_Blog.jpg

Auch wenn die ersten Symptome oft ähnlich sind, unterscheidet sich eine Verkühlung stark von einer „echten Grippe“. Die Grippe, auch als Influenza bekannt, wird durch verschiedene Typen von Influenzaviren ausgelöst. Bei einer Erkältung oder einem grippalen Infekt gibt es andere Verursacher: Adeno-, Rhino-, Parainfluenza und RS-Viren. Übertragen werden sowohl die Grippe als auch die Erkältung durch die Tröpfcheninfektion, das heißt durch Sprechen, Husten oder Niesen. Deutlich seltener erfolgt die Übertragung über Türschnallen, Haltegriffe in den Öffis oder Händeschütteln. Die Inkubationszeit – also jene Zweitspanne von der Infektion bis zum Ausbruch – beträgt meist wenige Tage, wobei die Grippe etwas schneller ausbricht als die Verkühlung. Gegen die echte Grippe kann man sich impfen lassen – es braucht jedoch einige Zeit, bis der Körper die nötigen Abwehrkräfte bildet. 

Tipps zum Gesundwerden:

Grippale Infekte 

Die häufigsten Symptome: 

Rinnende Nase

Angeschwollene Schleimhäute

Ohrenschmerzen

Trockener Husten

Leichtes Fieber

Müdigkeit

Kopfschmerzen

Gliederschmerzen 

Was hilft: 

Um rasch wieder gesund zu werden, bitte schonen und ausreichend Tee und Wasser trinken und viel schlafen. Rauchern wird empfohlen, ganz auf das Rauchen zu verzichten, um nicht die Schleimheute weiter zu reizen.

Inhalieren hilft – und Nasentropfen können das Atmen erleichtern. Beschwerden können außerdem mit Antihistaminika gelindert werden – sie haben jedoch keinen Einfluss auf den Genesungsprozess.

Eine Verkühlung dauert meist ein bis zwei Wochen. 

Grippe 

Die häufigsten Symptome: 

Kopfschmerzen

Schüttelfrost

Gliederschmerzen

Plötzliches hohes Fieber zwischen 38 und 40 Grad

Müdigkeit

Trockener Husten

Verstopfte Nase

Entzündeter Rachen  

Was hilft:

Gegen alle Typen des Influenza-Virus sind sogenannte „Neuraminidasehemmer“ gleichermaßen wirksam, weil sie ein Enzym des Virus hemmen und dadurch die weitere Vermehrung blockieren.

Am besten werden sie innerhalb von 48 Stunden nach Ausbrauch der Krankheit verabreicht. Sie vermindern Intensität und Dauer der Grippe-Symptome.

Zusätzlich wird empfohlen, viel Tee und Wasser zu trinken, im Bett zu bleiben, ausreichend zu schlafen und auf Rauchen und Alkohol verzichten.  

 

Kommen Sie gut durch die letzten Monate des Winters! Und bei Fragen ist wie immer Ihr Hausarzt der beste Ansprechpartner.