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Die richtige Ernährung für starke Faszien

Die Faszien, auch Bindegewebe genannt, stützen unseren gesamten Bewegungsapparat – deshalb sind starke Faszien wichtig, um Schmerzen und Verspannungen vorzubeugen. Durch einseitige Ernährung und Bewegungsmangel werden sie schnell brüchig – doch die richtige Ernährung kann helfen.

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Was sind Faszien überhaupt?

Die Faszien bilden unser Bindegewebe – sie verlaufen wie ein Netzwerk durch den ganzen Körper und umhüllen Muskeln, Sehnen und Organe. Zu einem großen Teil bestehen sie aus Kollagen, Elastin, Eiweißbausteinen und Wassermolekülen. Die Faszien verbinden nicht nur Sehnen, Muskeln, Knochen, Bänder und Nerven, sie beeinflussen auch den Stoffwechsel, speichern Wasser sowie Energie und leiten Informationen weiter. 

Mangelt es deinem Körper an Aminosäuren und an Flüssigkeit, neigt das Fasziengewebe verstärkt zu Verklebungen. Das wiederum führt in Kombination mit langem Sitzen und Bewegungsmangel zu Verspannungen und Schmerzen des Bewegungsapparats. Doch mit der richtigen Ernährung wird das Bindegewebe mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt und bleibt geschmeidig. 

  • Eiweiße: Aminosäuren sind wichtige Proteine für die Faszienbildung und -regeneration. Diese sind zum Beispiel in Fisch, Fleisch, Pilzen, Nüssen und Hülsenfrüchten enthalten.
  • Wenig Zucker: Süßigkeiten und zuckerhaltige Lebensmittel zählen zu den einfachen Kohlenhydraten und lassen die Faszien spröde werden. Eine bessere Alternative sind langkettige Kohlenhydrate wie Naturreis, Quinoa, Amarant oder Couscous.
  • Gute Fette: Sogenannte gute Fette sind ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren, die in Leinöl, Algen und Fisch enthalten sind und Omega-9-Fettsäuren, die in Oliven- und Rapsöl vorkommen.